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Verbandstagung 2020:

 

Informationen zur diesjährigen Verbandstagung 2020 finden Sie in Kürze hier.

 

Vergangene Verbandstagungen:

 

Trüffeltagung 12.-13. Oktober 2019 -Trüffelanbau in Zeiten des Klimawandels

Vom 12. bis 13. Oktober 2019 fand die sechste Trüffeltagung des Trüffelverbandes in der Hochschule Geisenheim University statt.

Bevor wir uns dem Schwerpunktthema "Trüffelanbau in Zeiten des Klimawandels" zuwandten, gaben zwei Vorträge vertiefte Grundlagen zur Biologie der Trüffel und zum Standortfaktor Boden. Im Anschluss haben sich die Referenten dem Thema Klimawandel und der künstlichen Bewässerung von Trüffelkulturen gewidmet.

• Was Sie schon immer über Trüffelsex wissen wollten
   Dr. Ulrich Stobbe, Deutsche Trüffelbäume

• Der Boden als entscheidende Grundlage für den erfolgreichen Trüffelanbau
   Dr. Egon Janssen, Agrartrüffel GmbH

• Die Verteilung derJahresniederschläge und Trüffelvorkommen - Beobachtungen aus dem Freiland
   Josef V. Herrmann

• Innovative, wassersparende Bewässerung von Spezialkulturen vom Wasserreservoir bis zur Ausbringung
   Bernd Bucher, Schwarz Landtechnik-Ökotech

• Trüffel und Klima
   Prof. Dr. Ulf Büntgen, University of Cambridge

• Auswirkung steigender atmosphärischer CO2 Konzentrationen auf die Physiologie von Bäumen und verholzten Kulturen: Mehr Kohlenhydrate für den Pilzpartner?
   Prof. Dr. Claudia Kammann, hochschule Geisenheim

Am Samstagabend fand dann in alljährlicher Manier das 4-Gang-Trüffeldinner statt. Am Sonntag wurde die Tagung durch eine Exkursion zu einer Anbaufläche abgerundet.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Faltblatt:

Vorderseite Faltblatt

Rückseite Faltblatt

 

 

Trüffel-Einsteigerseminar am 11.05.2019

Trüffelanbau ist auch in Deutschland möglich!

In diesem Einsteigerseminar klären wir die Voraussetzungen, damit Sie entscheiden können, ob auf Ihrer Fläche die Bedingungen für den Anbau vorhanden sind. Dipl. Agrarbiologe Josef V. Herrmann gab einen Überblick über geeignete Standorte, Pflanzgut, Anbauverfahren, Einschätzungen zu Aufwand und Ernte, Art der Ernte und den Möglichkeiten der Vermarktung. Die komplizierten rechtlichen Rahmenbedingungen werden von Dipl.-Biol. Markus Mayer aufgezeigt. Er erläutert zudem Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle und das naturschutzfachlich interessante Trüffelbiotop. 
Die Exkursion zu einer Trüffelkultur rundete die Veranstaltung ab.

Weitere Informationen finden Sie auf unserem Faltblatt. Es sind weitere Einsteigerseminare in Planung, sobald diese feststehen informieren wir Sie an dieser Stelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbandstagung vom 20.-21. Oktober 2018 - Techniken für den Anbau der Burgundertrüffel in Deutschland und   Slowenien 

  Vom 20.-21. Oktober fand die diesjährige Verbandstagung in Radolfzell am Bodensee statt. 

  Das waren die Vorträge in diesem Jahr:

  •  Techniken und Bewässerung im Burgundertrüffelanbau
   Dr. Ulrich Stobbe, Deutsche Trüffelbäume

  • Einfluss von Mulchmatten auf die Standortbedingungen und die Ektomykorrhiza von Tuber aestivum
  Thomas Schäfer

  • Anbautechniken in Slowenien
  Tine Grebenc, PhD Biotechnology, Slowenien

  • Mit spezifischen Kulturmethoden im Trüffelanbau zum Erfolg
  Bettina Koberstein, Hegau-Trüffel

 • “Wildtrüffel” in Franken - Ergebnisse eines  Monitorings
   Josef V. Herrmann, LEG Veitshöchheim

Am Samstagabend gab es wie immer ein kulinarisches Trüffeldinner, diese fand im Gasthaus Grüner Baum in Moos statt. Am Sonntagmorgen ging es dann zu zwei Anbauflächen von Mitgliedern um die Anbautechniken vor Ort zu sehen. 

Weitere Informationen zum Programm und den Referenten finden Sie in unseremFaltblatt.

 

 

Verbandstagung vom 21. - 22. Oktober 2017 in Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz

Vom 21. - 22. Oktober 2017 fand in Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz die Verbandstagung des Verbandes für Trüffelanbau und Nutzung in Deutschland e.V. statt. 

 Das waren die Vorträge unseres Programms am Samstag, 21. Oktober 2017: 

• Erfahrungsbericht – Trüffelanbau in England
   Dr. Paul Thomas, Mycorrhizal Systems Ltd., Keynote speaker

• Neuigkeiten aus den Anbauversuchen in Veitshöchheim 
   Josef V. Herrmann, Leiter Fachzentrum Analytik der LGW

• Ergebnisse des Monitorings 2017 von Trüffelkulturen
   Dr. Ulrich Stobbe, Deutsche Trüffelbäume

• Vegetation als Indikator für das Vorkommen der Burgundertrüffel in  Buchenwäldern
   Dr. Barbara Moser, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, Birmensdorf

• Orchideen als Feinschmecker – Unterirdische Dreiecksbeziehungen sichern die Ernährung mit Trüffeln
   Prof. Gerhard Gebauer, Universität Bayreuth   

Am Sonntagmorgen, 22. Oktober 2017 fand die Exkursion zu einer Anbaufläche statt. Es wurden die verschiedenen Einflüsse auf den Anbau anhand der Pflanzung vor Ort diskutiert.

Weitere Infromationen zum Programm und den Referenten finden Sie in unseremFaltblatt.

 

Verbandstagung 2016 in Nürtingen bei Stuttgart 

Auch in diesem Jahr fand vom 29. bis zum 30. Oktober wieder eine Trüffelverbandstagung statt. Veranstaltungsort war die Hochschule für Wirtschaft und  Umwelt in Nürtingen-Geislingen.

Das waren die Vorträge unseres Programmes am Samstag, den 29. Oktober 2016: 

• Der Burgundertrüffel - die Europäerin unter den Trüffeln

   Dr. Gérard Chevalier, Mykologe, ehem. INRA, seit 1967 Forschung zu Tuber

• Die "Frankentrüffel" als neue Sonderkultur - Konzeption der Versuchsflächen der LWG 

• Sinn und Unsinn von Aufkalkungen für den Trüffelanbau
   Dr. Ulrich Stobbe, Deutsche Trüffelbäume

• Trüffelanbau auf Gotland - Geschichte und Erfolge auf dem 57,65. Breitengrad
   Dr. Christina Wedén, Uppsala University (Schweden)

• Neue Forschungsergebnisse von einer hochproduktiven Tuber aestivum Pflanzung in Ungarn
   Dr. Simon Egli, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL)   

• Rechtliche Situation der Pflanzungen in Baden-Württemberg
   Hans-Georg Pfüller, Passion Trüffel

Am Sonntag, den 30. Oktober 2016 fand am Morgen eine Exkursion zu Anbauflächen statt. 

Weitere Informationen zum Programm und den Referenten finden Sie in unserem Faltblatt.

 

 

Verbandstagung 2015 in Veitshöchheim -Trüffelanbau konkret: Ergebnisse aus Theorie und Praxis

Die Trüffelverbandstagung, welche vom 24. bis zum 25. Oktober 2015 in der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim stattfand, befasste 
sich in diesem Jahr konkret mit dem Thema Trüffelanbau.

Das besondere Highlight in diesem Jahr war das Trüffeldinner, welches von Stephan Hofmann, dem Küchenleiter der LWG, kreiert und zubereitet wurde. Hierzu gab es, passend zur Veranstaltungslocation, eine exquisite Vorstellung der Weine, die zum Dinner serviert wurden. 

Voträge der Trüffeltagung 2015 zum Download

Trüffelgärten in Franken - Bericht aus Forschung und Praxis - Josef Herrmann

Diese Vorträge sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. 
Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte und Veröffentlichung sind nicht gestattet.
Verband für Trüffelanbau und Nutzung in Deutschland e. V.
Mooswaldstr. 7
79227 Schallstadt

 

Verbandstagung 2014 in Freiburg

Auf unserer ersten Verbandstagung, die vom 18.-19. Oktober 2014 in Freiburg stattfand, haben wir den Verband mit seinen Aktivitäten vorgestellt. 

Ein weiterer Schwerpunkt war die Standortsituation des Burgundertrüffels in Deutschland. Immer drängender wird die Frage der Nutzung der Wildvorkommen. Deshalb wurde nach kurzen Statements zu einzelnen Aspekten wie Rechtssituation, Naturschutz, nachhaltiger Nutzung und Beispielen aus anderen Ländern mit dem Publikum diskutiert. 
Am Sonntagvormittag fand ein Mykologisches Praktikum zur Bestimmung von Pilzen der Gattung Tuber statt. Einige Impressionen der Verbandstagung finden Sie hier:

Vorträge der Trüffeltagung 2014 zum Download

Hier finden Sie die einzelnen Vorträge zum Downloaden:

Rechtssituation des Burgundertrüffels und Spielräume für eine Nutzung - Dr. Bernd J. Seitz

Naturschutz und Trüffelnutzung - Dr. Holger Hunger

Trüffelgeschichte in Deutschland - Dr. Willy Tegel

Diese Vorträge sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. 
Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte und Veröffentlichung sind nicht gestattet.
Verband für Trüffelanbau und Nutzung in Deutschland e. V.
Mooswaldstr. 7
79227 Schallstadt

Es ist schon kurios, was alles zum Thema Trüffel behauptet wird. Deshalb hier einige Gedanken zur korrekteren Darstellung:

"Experten des Landes wollen die Europäische Wildkatze mit Trüffelpflanzen anlocken und so wieder heimisch werden lassen." (aus einer Presseerkllärung eines Ministeriums, 8/2019) Richtig ist, dass mit Trüffelbiotopen Deckungsstrukturen für die Wildkatze geschaffen werden können. Die Wildkatze bewegt sich nur ungern im Offenland ohne Deckung. Trüffelbiotope haben durch verschiedene Wildsträucher und Trüffelbäumen, die aus autochthonen Gehölzen und autochthonen Burgundertrüffeln hergestellt werden, einen naturnahen Charakter.

 "Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass unser Schwarzwild häufig an schattigen Standorten am Waldrand die Wiesen bricht? Ich bin mir sicher, dass hierfür auch die Suche nach Trüffeln ein Grund ist. Genau diese Standorte lieben Trüffel." (aus einer Jagdzeitschrift 10/2019) Korretker ist, dass Wildschweine auf der Suche nach Käfern und Würmer sind, um ihren Speisezettel mit Eiweiß zu ergänzen. In Trüffeln gibt es natürlich die Maden der Trüffelfliege oder von Käfern, dann sind die Trüffel auch für Wildschweine interessant.

"Dies bedeutet, dass alle Tuber-Arten nicht gesammelt werden dürfen. Das Suchen und auch das Finden ist nicht verboten." Auf vielen Webseiten, Fernsehbeiträgen und Artikeln wird eine ähnliche Botschaft verbreitet: Trüffel sind gesetzlich geschützt, aber so ein bisschen Forschen ist erlaubt. Wir haben uns hier kundig gemacht. §44 BNATSCHG „Es ist verboten wild lebende Pflanzen der besonders geschützten Arten oder ihre Entwicklungsformen aus der Natur zu entnehmen, sie oder ihre Standorte zu beschädigen oder zu zerstören." verbietet auch das Finden, Suchen und Monitoring auch wenn es noch so gut gemeint ist und nicht wirtschaftlichen Interessen dient. Lassen Sie sich nicht verwirren, im Falle des Falles geht die Strafe an Sie und nicht an die Verbreiter der Botschaft.

Der Trüffelverband ergänzt sein bisheriges Informationsangebot auf der jährlichen Verbandstagung und dem Erfahrungsaustausch für Mitglieder durch ein Einsteigerseminar zum Trüffelanbau. 

In diesem Seminar klären wir die Voraussetzungen, damit Sie entscheiden können, ob auf Ihrer Fläche die Bedingungen für den Anbau vorhanden sind. Dipl. Agrarbiologe Josef V. Herrmann gibt einen Überblick über geeignete Standorte, Pflanzgut, Anbauverfahren, Einschätzungen zu Aufwand und Ernte, Art der Ernte und den Möglichkeiten der Vermarktung. Die komplizierten rechtlichen Rahmenbedingungen werden von Dipl.-Biol. Markus Mayer aufgezeigt. Er erläutert zudem Finanzierungs- und Beteiligungsmodelle und das naturschutzfachlich interessante Trüffelbiotop.

Die Exkursion zu einer Trüffelkultur rundet die Veranstaltung ab.

Die Veranstaltungsorte werden jeweils bekanntgegeben.

 

Der Termin des nächsten Einsteigerseminar wurde verlegt. Dieses findet nun am 19.09.2020 südlich von Fulda stattfinden.

Unser Buchungsformular finden Sie hier.

Liebe Trüffelinteressierte,

auf dieser Seite erhalten Sie wissenswerte, aktuelle Informationen und Artikel rund um das Thema „Trüffel".

 

Geduldiges Warten auf die Ernte der Burgundertrüffel - Deutschlandfunk

Bauern mit Pioniergeist

Hier können Sie einen Artikel des Deutschlandfunk über den Trüffelanbau in Deutschland lesen und anhören. Grundlage dafür ist ein Interview mit zwei unserer Mitglieder, Herrn Sebastian Jungbluth und Herrn Josef V. Herrmann.

 

Kennzeichnung von Trüffelprodukten ist unzureichend 

Trüffelprodukte sind unzureichend gekennzeichnet  – von den Nachbarländern Frankreich und Schweiz lernen

Vor Beginn der Saison einiger Trüffelarten und rechtzeitig vor den Festlichkeiten am Jahresende, weist der Trüffelverband e.V.
darauf hin, dass die Vorgaben zur Kennzeichnung von Trüffelprodukten in Deutschland ungenügend sind und zu Enttäuschungen
bei den Verbrauchern führen können.

Unter „Trüffel“ versteht ein Konsument einen wertvollen, unterirdisch gewachsenen Pilz mit einer hohen Qualität und Einzigartigkeit
des natürlichen Duft- und Geschmackserlebnisses.

Die Kennzeichnung von Pilzen und Pilzprodukten wird in den Leitsätzen der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission festgeschrie-
ben. Die Verwendung des Begriffes „Trüffel“ in Kombination mit anderen Lebensmittelbezeichnungen wie „Wurst, Schinken, Käse“
etc. unterliegt in Deutschland keinen Vorgaben an einen Mindestgehalt von Trüffeln. In der Schweiz oder in Frankreich gibt es hier-
für hingegen eindeutige Bestimmungen.

Die Trüffelarten werden mit deutschen Verkehrsbezeichnungen benannt.  Der Begriff „Schwarze Trüffel“, der in der Schweiz mit
„Echtem Schwarzen Trüffel“, in Frankreich mit „truffe noire“ oder im Englischen mit „black truffle“ den wertvollen Perigord-Trüffel
(Tuber melanosporum) bezeichnet, ist in Deutschland die Verkehrsbezeichnung für die geringwertigeren Trüffelarten Tuber indicum
inkl. Tuber himalayense. Auch Wikipedia, eines der häufig genutzten Internetnachschlagewerke, führt auf, dass der Perigord-Trüffel
auch „Schwarzer Trüffel“ genannt wird und zu den teuersten Speisepilzen der Welt gehört.

Es kann nicht sein, dass ein Konsument, der ein Produkt mit „Schwarzen Trüffeln“ kauft, glaubt, er habe ein Produkt mit Anteilen
von Trüffeln zu einem Marktwert von ca. 1500 – 2000 €/kg (Perigord-Trüffel) erstanden und tatsächlich sind Chinatrüffel für 100 €/kg
enthalten. Der Trüffelverband e.V. fordert die Streichung der Verkehrsbezeichnung „Schwarze Trüffel“ für Chinatrüffel und für alle Trüf-
fel zusätzlich zur Nennung der Verkehrsbezeichnung die Angabe des wissenschaftlichen Pilznamens.

Der Geruch und Geschmack der schwarzen Perigord-Trüffel, der weißen Alba-Trüffel oder unserer heimischen Burgundertrüffel besteht
aus über 50 Aromen. Diese Trüffelarten sind gerade wegen ihres sehr vielschichtigen Geschmacks hoch geschätzt und teuer gehandelt.
Diese Geschmacksvielfalt können künstliche Trüffelaromen, die nur einige wenige Komponenten enthalten, nicht vollständig nachbilden.

Hochwertige Trüffelprodukte sollen aus Sicht des Trüffelverbandes auf künstliche Aromen verzichten und Trüffel mit klarer Deklaration in
Mindestmengen enthalten.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Download.

 

Grünes Licht für Gourmets - Burgundertrüffel nicht radioaktiv belastet 

Die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf (CH), die Uni Freiburg, das Team von Deutsche Trüffelbäume und weitere
Wissenschaftler haben in den letzen Jahren an einem Forschungsprojekt gearbeitet, das die radioaktive Vertrahlung von Pilzen, und
besonders von Trüffeln, untersucht. Die Ergebnisse wurden nun im Fachjournal Biogeosciences veröffentlicht.

Die sehr positiven Ergebnisse sind hier für Sie zusammengefasst:

  

 

Obwohl die Burgundertrüffel zu den teuersten Lebensmitteln der Welt gehört und als Delikatesse mit bis zu 1200€ pro Kilo gehandelt
wird, blieb die Frage nach einer radioaktiven Belastung bisher ungeklärt. Andere Pilzarten übersteigen die zulässigen Cäsium-Werte
zum Teil bei weitem und sollten seit dem Tschernobyl-Unfall in manchen Regionen nicht verzehrt werden. Gerade Hirschtrüffel, die
nicht zu den „echten“ Trüffeln der Gattung Tuber gehören und für den Menschen ungenießbar sind, reichern das radioaktive Cäsium
in hohem Maße an. Da sie gerne von Wildschweinen und Rehen gefressen werden, sind sie auch für die oft diskutierte Verstrahlung
von Wildfleisch aus belasteten Gebieten verantwortlich.

Die kulinarisch und wirtschaftlich wertvolle Burgundertrüffel dagegen wurde nun als unbedenklich freigegeben. In einer Studie von
Schweizer und deutschen Forschern wurden 82 Burgundertrüffel aus Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien und Ungarn auf Cäsium
untersucht. Bei allen Trüffelfruchtkörpern wurden sehr niedrige Konzentrationen festgestellt, die sogar unter der Nachweisgrenze von
2 Becquerel pro Kg lagen. Der Grenzwerten für Lebensmittel liegt bei 600 Becquerel pro Kg, daher können die Trüffel aus den unter-
suchten Regionen bedenkenlos gegessen werden.

Besonders relevant sind die Ergebnisse vor dem Hintergrund, dass große Teile unserer Umwelt immer noch stark mit radioaktivem
Cäsium kontaminiert sind und Pilze eine der Hauptquellen von Cäsium für den Menschen darstellen. Dem aufkeimenden Trüffelanbau
in Deutschland, Trüffelsuchern in ganz Europa, sowie Händlern und Konsumenten weltweit kann nun grünes Licht für die Burgunder-
trüffel gegeben werden.

 

Link zum Original-Artikel:
http://www.biogeosciences.net/13/1145/2016/bg-13-1145-2016.html

Link zur Pressemitteilung der WSL:
http://www.wsl.ch/medien/news/trueffel_radioaktiv/index_DE


www.deutsche-trüffelbäume.de

 

 

Monday the 30th. .